»Black Community fordert lückenlose Aufklärung«

Hamburg: »Sicherheitskräfte« prügeln Kameruner vor Krankenhaus ins Koma. Ein Gespräch mit Oloruntoyin Manly-Spain

Seit vergangenem Sonntag liegt ein Patient aus Kamerun auf der Intensivstation des Universitätsklinikums Eppendorf in Hamburg nach einem Übergriff im Koma. Was ist passiert?

Mehrere Patienten des Krankenhauses beschreiben den Vorfall übereinstimmend (Augenzeugenberichte wurden auf Facebook und Twitter veröffentlicht, jW). Demzufolge sollen Security-Mitarbeiter Herrn Tonou-Mbobda vor der Tür des Klinikums solange am Boden fixiert und getreten haben, bis er bewusstlos wurde. Die Augenzeugen beschreiben, dass er sich geweigert habe, ihm verschriebene Medikamente zu nehmen. Dazu muss man wissen, dass Tonou-Mbobda sich freiwillig auf der offenen Station der Psychiatrie befand. Als er diese verließ, um frische Luft zu schnappen, seien Pfleger und Securities gekommen, heißt es weiter. Letztere hätten ihn zu Boden geworfen und getreten. Schließlich sei er auf die Intensivstation gebracht worden. Dort liegt er in einem induzierten Koma. Verwandte wurden vom medizinischen Personal informiert, dass sein Zustand weiterhin kritisch sei und die Überlebenschancen sehr begrenzt seien.

https://www.topafric.com/index.php/afrodeutsch/1495-angriff-auf-kameruner-in-hamburg

weitere Artikeln: https://www.zeit.de/hamburg/2019-05/uke-hamburg-patient-william-tonou-mbobda-fixierung-tod-gewalt-rassismus

http://www.taz.de/Tod-des-Patienten-Tonou-Mbobda/!5588233/
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/uke-in-hamburg-verstorbener-psychiatriepatient-der-tod-des-patienten-tonou-mbobda-a-1264922.html

https://lowerclassmag.com/2019/04/30/rassistisches-gift-in-der-psychatrie-uke-hamburg-william-tonou-mbobda/

https://www.topafric.com/index.php/afrodeutsch/1495-angriff-auf-kameruner-in-hamburg

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